Carinokarten hat in Zusammenarbeit mit mehreren Fotografen einen sehr schönen Ratgeber zum Thema Babyfotografie erstellt.
Auch ich durfte als Expertin meinen Beitrag dazu leisten.

Einen Auszug aus dem Ratgeber könnt ihr hier lesen:

 

Meilensteine fotografieren
– Tipps für das erste Jahr mit eurem Baby

Im ersten Jahr durchlaufen Babys so viele Veränderungen, dass es – ohne die Hilfe von Fotos – schwer ist, sich an alles zu erinnern. Es lohnt sich, die besonderen Momente und Meilensteine festzuhalten.

 

„Smiling Stage“ (etwa 4-5 Monate)

Euer Baby lächelt und kann sich selbst hoch drücken, wenn es auf dem Bauch liegt. In Rückenlage greift es nach seinen Füssen. Diese Momente voller Sonnenschein sind leicht zu fotografieren, nutzt die Gelegenheit!

„Sitting Stage“ (etwa 6-8 Monate)

Die Persönlichkeit eures Babys wird sichtbar. Euer Baby kann alleine sitzen, ohne umzukippen. Achtet unbedingt auf seine Sicherheit! Vielleicht kann es seinen Brei schon selbst löffeln. Wenn ihr Fotos beim Essen macht, achtet auf die Farbe des Breis ;)

„Standing Stage“ (etwa 1 Jahr)

Euer Baby kann sich an stabilen Möbeln in den Stand ziehen und krabbelt wie ein Wirbelwind durch die Wohnung. Es gibt viele wunderschöne Emotionen und Gesichtsausdrücke einzufangen. Ab jetzt wird es eine kleine Herausforderung, mit der Kamera hinterher zu kommen. Die Serienbildfunktion kann euch dabei helfen.

 

Tipps für schöne Fotos

  • Ihr kennt euer Baby am besten! Macht eure Fotos in der ausgeruhten und wachen Zeit Eures Babys, wenn es gut gelaunt ist.
  • Um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, hilft ein Spielzeug, das Töne macht. Super funktioniert auch quietschendes Hundespielzeug!
  • Weiches Licht passt besser zu einem weichen Baby. Falls die Sonne zu hart ist, hilft drinnen eine Gardine oder draußen der Schatten eines Baums oder Hauses. Wenn möglich, lasst das Licht von oben auf das Babygesicht fallen, so dass ihr einen Schatten unter der Babynase seht. Es klingt trivial, dass ihr eurem Baby nicht von unten in die Nase leuchtet, wie man das am Lagerfeuer beim Erzählen von Gruselgeschichten macht – es kommt allerdings sehr oft unabsichtlich vor…
    Das Licht sieht außerdem schöner und dreidimensionaler aus, wenn es leicht seitlich einfällt.
  • Solange euer Baby noch nicht selbst mobil ist, könnt ihr es in Position bringen. Sobald es aktiv unterwegs ist, könnt ihr euch selbst so platzieren, dass der Lichteinfall stimmt, wenn es zu euch sieht.
  • Wenn ihr einen Blitz überhaupt nicht vermeiden könnt, hilft ein Taschentuch oder ein leerer, sauberer Joghurtbecher vor dem Blitz, um das Licht etwas weicher zu machen.
  • Schön sieht es bei Babys immer aus, wenn ihr euch auf ihre Höhe begebt. Wenn es sich in Bauchlage hoch drückt, macht ihr das auch! So vermeidet ihr eine Verzerrung, und euer Baby sieht nicht kleiner aus, als es in Wirklichkeit ist.
  • Oft unterschätzt und übersehen: der Hintergrund. Schnell ein paar Dinge zur Seite räumen, kann Wunder bewirken. Wer die Möglichkeit hat, kann mit einer großen Blendenöffnung Details im Hintergrund in Unschärfe versinken lassen (Alternative: Portraitmodus). Und wenn alle Stricke reißen, hilft gegen einen kunterbunten Hintergrund auch die Konvertierung zu schwarz-weiß.

Wie euer Baby wächst, seht ihr besonders schön, wenn ihr den gleichen Gegenstand immer wieder mit im Bild habt. Das kann von einem Sessel bis zum Teddy alles sein. Der Betrachter kann durch den Vergleich die Größe besser erkennen.

Ganz wichtig: es geht nicht um das „erste Mal“! Bleib präsent und schau deinem Kind in die Augen, wenn es seine ersten Schritte macht – und nicht auf ein Kameradisplay! Diese Begeisterung, den Stolz und die Freude wirst du nie wieder vergessen. Die Erinnerung ist unbezahlbar, auch wenn du dein Foto erst beim zweiten Anlauf machst.

Insbesondere zum ersten Geburtstag lohnt es sich, eine kleine Collage zu machen, die zeigt, wie groß euer Nachwuchs inzwischen geworden ist – vielleicht als Einladungskarte zum ersten Geburtstag?

Meilensteine Baby

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